5 Gründe für Trail Riding im Herbst

Dieser November lockt mit zweistelligen Temperaturen, fantastischen Farben in der Natur und vielen trockenen Tagen in die Natur. Hier sind 5 Gründe, warum Du unbedingt nochmal auf Dein Bike solltest.

5 gute Gründe für Trails und Touren im Herbst

Die Saison ist noch lange nicht vorbei! Sie hat doch eigentlich gerade erst angefangen. Jedenfalls sagen dies all jene, die bereits seit einigen Jahren mit Crosser und MTB unterwegs sind. Jetzt macht die Fahrradtour doch eigentlich erst richtig Spaß.

Wir geben Dir hier die 5 Besten Gründe für Trail Riding im Herbst

1. Neue Modelle, neue Technik

Der wichtigste Grund überhaupt! Dein örtlicher Fachhändler und auch zahlreiche Online-Versender haben gerade jetzt die Modelle des aktuellen Jahres zu Schnäppchenpreisen verfügbar. Ebenso stehen auch bereits viele Modelle der 2016er Saison bereit. Der ideale Zeitpunkt, jetzt über ein neues Rad nachzudenken und hierbei gleich etwas mehr in die sportliche Sektion einzuschwenken. Mit einem neuen  Modell kannst Du die aktuellste Fahrradtechnologie genießen und wenn Dir ein 2015er Modell entscheidest, ist es noch immer Top-Aktuell. Um diese Modelle zu verkaufen setzt der Fachhandel fast immer auf Preisreduzierung oder sinnvolle Zugaben wie Helme, Lichtsets oder Pedalen. Auch sind beim Kombikauf beispielsweise mehr Rabatte für MTB-Pedale und Schuhe oder Textilien drin. Scheibenbremsen, Cyclocrosser, Fully, Lefty, Twentyniner, leichtere Rahmen, neue Geometrien: Dein neues Rad wartet schon auf Dich!

2. Erhalte Deine Form des Sommers

Die sportlichen Fahrer wissen es längst: Die Form des Sommers wird im Winter gemacht. Aber auch wenn Du nicht so viel durch Deine Umgebung radelst, solltest Du das Rad auf keinen Fall in der Garage oder im Keller verstauben lassen. Erhalte so lange wie möglich die Form des Sommers und baue sie weiter aus. Füll die Lungen mit frischer Herbstluft. Sie ist kühler und enthält mehr Sauerstoff. Das ist gut für Kondition und Muskelaufbau. Zudem ist sie staubfreier und die Ozonwerte sind auch längst wieder in ungefährlichen Bereichen. Schaffe Dir ein kleines „Gesundheitspolster“. Die Tage der Schlemmerei und der unbefahrbaren Schneeverwehungen kommen bestimmt.

3. Setze Dir Ziele für das nächste Jahr

Du hast bisher mit dem Fahrrad nur soviel am Hut, dass es mal zum Einkaufen oder in der Stadt auf dem Weg zur Arbeit raus darf? Wie wäre es mal mit etwas mehr Motivation? Im TV kommt sowieso nicht soviel spannendes und in Punkt 2 gab es ja schon den Hinweis auf die Gesundheit. Geh‘ nochmal zu Punkt 1 und denke über ein neues, ordentliches Bike nach. Die Zeiten der schweren 18kg-Trekking-Bikes und MTB’s sind eh‘ längst vorbei. Dann wieder Punkt zwei und jetzt der Vorsatz, mindestens 50km (als Anfänger) in der Woche auf dem Rad zu sitzen. Stell‘ Dir vor, dass es Dir viel Spaß machen wird, im Frühjahr längere Strecken fahren zu wollen und können. Schau in Deiner Umgebung nach Events und Vereinen und frage dort nach „Fahrbegleitern“. Wie wäre es mal mit einem oder mehreren Jedermann-Events im nächstem Jahr? Unsere Region hat viele Kult-Events für Radfahrer und auch, wenn Du nicht am Wasser gebaut hast, bietet auch Deine Region viele Möglichkeiten. Finde sie und setze Dir Ziele!

4. Mach Dich wetterfest!

Was hält Dich eigentlich davon ab, mit dem Rad eine Runde zu drehen, wenn Du aus dem Fenster siehst? Die schwankenden Äste? Der Regen, der noch vor einer Stunde auf den Boden prasselte? Alles Ausreden! Geh‘ mal raus. Es ist längst nicht so schlimm, wie es aus der warmen Wohnung aussieht. Es gibt kein schlechtes Wetter! Es gibt nur schlechte Kleidung. Der Fachhandel und die Versender haben für Dich Schuhe, Überschuhe, Thermobekleidung, Handschuhe, Jacken, Trikots und wasser- und winddichte Überbekleidung im Angebot. Stelle Dir die richtigen Sachen zusammen und geh auf’s Rad. Es lohnt sich! (Siehe wieder Punkt 2) Sicher kostet der ordentliche Start einiges an Investition, doch belohne Dich damit doch einfach und mache Dir selbst ein paar vorfristige Weihnachtsgeschenke. Zudem brauchst Du nicht immer alles auf einmal. Eine Softshell-Radjacke, eine Regenjacke und ein paar lange Radhandschuhe tun es auch für den Anfang. Den Helm und eine Brille hast vielleicht auch schon. Auch sind Bike-Schuhe mit SPD-Cleats und die passenden Pedalen nicht immer zwingend notwendig. Griffige Plattformpedale und feste Sportschuhe tun es auch. Mach Dich wetterfest und geh auf Tour.

5. Leere Trails und Routen

Vom Sommer her kennst Du das vielleicht noch. Die Radwege sind förmlich vollgestopft mit Freizeitradlern auf den unterschiedlichsten Bikes. Teilweise war es vielleicht recht müßig, hier ständig zu überholen und den „Touristenslalom“ halbwegs akzeptabel zu absolvieren. Oder warst Du etwa selbst einer von denen, der ständig von sportlichen Fahrern überholt wurde? Dann trainiere jetzt auf den selben Strecken und Du wirst sehen, dass sie jetzt leer sind. Niemand stört und die Ruhe gibt auch Gelegenheit, den Kopf so richtig freizubekommen. Nur gelegentlich wird Dir ein Radler entgegen kommen und in dem Moment wisst Ihr beide, was Euch verbindet: Der Spaß am Rad, an den Routen und Trails. Gleichzeitig genießst Du die Fahrt auf dem neuen Rad (Punkt 1) und hast noch das Gefühl, was für die Gesundheit zu tun (Punkt 2). Wenn Du einen Zwischenstopp in einem Cafe auf der Strecke machst, wirst Du Dich auch nichteinmal anstellen müssen. Besser kann man eigentlich kaum fahren. Schau bei Strava oder in örtlichen Vereinen nach Gleichgesinnten und frage auch andere Sportler nach empfehlenswerten Strecken für Deinen Trainingszustand. Es muss ja keine lange Tour sein. Oft hat jemand eine kleine 5km Strecke durch ein Waldstück als Lieblingsstrecke im Programm, die genauso oder gar noch mehr Spaß macht, als 30km auf irgendwelchen Radwegstücken und diese kann man auch noch unter der Woche nach dem Job bei Tageslicht abfahren.

Und?

Das nächste Wochenende kommt. Was machst Du so?

November in 5 Gründe für Trail Riding im Herbst
Es muss nicht immer Straße sein. Radsport im Herbst durch Wälder, Feldwege und unbefestigtes Terrain macht Spaß