Global Running Day 2017

Heute schon gejoggt? Nein? Dann dann los! In die Laufschuhe und eine Runde um den Block! Aber dalli! Wer sich jetzt wundert, dass auf diesem Fahrradmagazin diese Aufforderung kommt, liest nicht verkehrt, den es ist Global Running Day und wir machen mit!

Global Running Day 2017

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Der Global Running Day ist ein weltweites Laufevent, welches alle Jogger, Runner, Walker und Freizeitsportler zusammenbringen soll, damit sie ihre Leidenschaft am Laufsport mit Freunden teilen.

Die Teilnahme ist ganz einfach. Man macht es einfach und teilt hinterher ein Bild, Screenshot der Laufdaten vom Smartphone oder das hochgeladene Ergebnis mit seinen Freunden und Followern. Man muss jetzt auch keine Rekorde aufstellen. Eine Strecke von 1km wird als Teilnahme gewertet. Hauptsache gelaufen. Um den Block, bis zum Supermarkt oder einfach mit Freunden als neu gegründete Laufgruppe.

Soweit so gut. Doch als Radfahrer? Geht Laufen überhaupt? Da machen wir doch glatt mal den Selbsttest und tragen uns in die Teilnehmerlisten ein.

Bislang galt für mich der Spruch: „Lachen ist gesünder als Laufen. Deshalb gehe ich jeden morgen in den Park und lache Jogger aus.“

Anfang des Monats, so lange ist es ja noch nicht her, wies Strava seine Member auf dieses Event hin und spontan und großkotzig wie man so ist, nimmt man das erstmal an. 1km-Minium. Muss ja machbar sein, oder? Der letzte Versuch, sich selbst mit dem Laufsport anzufreunden, liegt schon fast wieder 18 Monate zurück und in meinen Aktivitätenlisten bei Strava habe ich das Dilemma von damals gar nicht mehr gefunden.

Für den Nachmittag war für den Norden Regen angesagt. Dazu hat man ja auch noch einen Arbeitsalltag. Also am Morgen in die neuen Umbro’s gesprungen, die Lauftights an und Laufjacke über. Ja man hat ja alles liegen – nur für den Fall, dass man müsste oder wollte und dann auch könnte.

Kurz um den Block sollte es gehen – nur für das Badge.

Und hier ist es:

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Von den Bestenlisten weit entfernt – Aber das Badge auf Strava eingesackt. – Klickt auf das Bild, um direkt zu dieser Aktivität bei Strava zu gelangen.

Uff!

Ewig langsam und leider dank falscher Streckenplanung auch gleich 2,7 km zum Einstieg. Ehemalige Schulfreunde können allerdings gerne bestätigen, dass der Olli nie ein Läufer war und der Sportlehrer auf die Frage, „warum ich immer zuletzt im Ziel bin“, immer die Antwort bekam: „Ich habe die anderen vor mir her gejagt und zu sportlichen Höchtstleistungen im Klassenkollektiv motiviert.“
Völlig verschwitzt wie nach 30km auf dem Rad nicht und schon nach kurzer Zeit nach dem Lauf mit immer schwerer werdenden Beinen. Aber das Badge von Strava im Account eingesackt. So war der Plan. Spontan war das Fahrrad nach dem Lauf dann doch viel lieber. Dumm nur, dass man im Job dann noch Treppen steigen muss. Treppen und ich werden dann heute wohl keine Freunde.

Kann das ein Einstieg in den Laufsport werden?

Theoretisch ja. So ein Event motiviert und 2,7 km sind nun auch nicht unbedingt wenig. Die Zeit von 14:53 Minuten allerdings auch ziemlich unterirdisch. Ja, ich weiß. Lacht ruhig.

Zwei Werte, an denen man feilen könnte. Streckenlänge und Zeit. Man könnte es festigen und/oder verbessern. Schließlich hat man es überlebt und auch als absoluter Nicht-Läufer das Badge geholt. Warum also nicht? Vielleicht gleich morgen nochmal? Vielleicht mal versuchen in unter 12 oder gar 10 Minuten? Oder vielleicht mal 3 km voll machen? Oder 5? Oder 10? 15? Halbmarathon? Mehr davon?

Es reizt schon irgendwie.

Mal sehen, wie das so wird. Wird da eine dauerhafte Leidenschaft draus oder nur eine regelmäßige Abwechslung zum Rad? Ich weiß es noch nicht. Vielleicht gibt’s demnächst mal eine Wiederholung. Vielleicht auch nicht. Etwas angefixt davon bin ich schon. Gerade, wenn die Möglichkeit für eine 2 oder 3stündige Radtour nicht gegeben ist und im lokalen Umfeld aktiv Sport zu treiben ist ja auch nicht so verkehrt.

Wie gesagt, es reizt.

Gelaufene Grüße

//O.F.