Kurz und knackig – Der Power-Februar

Du willst im Sommer deutlich fitter und mehr auf dem Fahrrad unterwegs sein, als im vergangenen Jahr oder Dich überhaupt auf dem Rad fortbewegen? Dann ist jetzt die ideale Zeit, Deine Fitness auf ein ordentliches Level zu bringen. Mach‘ diesen Monat zum Power-Februar. 3 Top-Fitness-Tipps für den Februar findest Du in diesem Artikel.

Der Power-Februar – Bring Dich in Schwung

Der Winter zeigte sich bisher ja eher von der schmalen Seite. Das ist auch ganz gut so, denn je länger die Temperaturen im Plusbereich bleiben, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es nicht nochmal extrem tief geht. Gleichzeitig kommt ein großer technischer Effekt hinzu. Die Straßen sind besser. Sie gehen durch den Frost nicht kaputt, was besonders die Kommunen freut und gleichzeitig sparen sie und viele Hausbesitzer Salz und Streumittel. Dies freut uns als sportlich ambitionierte Radler besonders, da sich die Reifen nicht mit spitzen Splitsteinchen schmücken.

In wenigen Wochen kann man dann also endlich wieder dauerhaft auf der Straße fahren. Viele haben zum Jahresstart ein „mehr mit dem Fahrrad fahren“ auf dem Zettel gehabt und bisher noch nicht soviel von diesem Vorsatz erfüllt. Das ist grundsätzlich ja nicht schlimm. Wir wollen ja alle keine Tour-de-France-Gewinner werden. Trotzdem könnt Ihr jetzt bereits  beginnen, für diesen Vorsatz etwas zuzuarbeiten.

1. Auf die Rolle, Fertig, Los!

Wer einen Rollentrainer besitzt, sollte diesen auch als solchen nutzen. Man muss da übrigens nicht unbedingt ein Rennrad draufstellen. Das ungenutzte Fitnessbike aus der Garage geht auch, wenn man sich hinten eine glatte Rennraddecke aufzieht. Intervall- und Streckentraining kann man hervorragend mit dem Rollentrainer absolvieren. Wer über eine Softwareanbindung verfügt, trainiert natürlich mit den Systemen von Swift und Bkool noch viel besser. Das bringt schon mal deutliche Kilometer in die Waden, bringt dem Körper die Bewegungsabläufe wieder näher und trainiert den Kreislauf.

2. Es muss nicht immer ein Gym sein!

Wer keinen Rollentrainer besitzt und auch das Fitness- oder Trekkingrad auch bei Plus 5 Grad oder etwas mehr, stehen lassen will, sollte jetzt beginnen, ein kleines Trainingsprogramm zu starten. Ein paar leichte Dehnungsübungen, etwas Kraftaufbau mit „haushaltsüblichen“ Bewegungen wie SitUps, Liegestütze und  Kniebeugen bringen schon nach ein paar Tagen erste Erfolge. Kleine Serien mit wenig Wiederholungen, die dann entsprechend des eigenen Vermögens gesteigert werden können schaffen wieder eine Basis, auf die man im Frühjahr auf dem Rad setzen kann. Hier gibt es im Internet reichlich Übungen, die man in den eigenen vier Wänden erfolgreich absolvieren kann.

3. Es wird Frühjahr – Mach den Sonnengruß!

Ein ganz sinnvolles und nicht zu verachtendes Fitness-Programm ist auch ein Yoga-Kurs im örtlichen Gym. Mal einmal wöchtentlich ein Power-Yoga für Rücken, Beine und Schultern wirkt Wunder. Wenn kein Gym in der Nähe ist, helfen auch zahlreiche Gratis-Sitzungen bei Youtube. Hier zeigen viele Profis, wie man es macht und auch für Radfahrer ist jede Menge Bewegungstherapie dabei. Dabei dann den Vollbildmodus am Laptop an oder diesen gleich komplett an den großen TV-Screen anschließen und einfach loslegen. Nach der ersten Session wird man, gerade als Anfänger, schnell merken, dass auch Yoga kein Wischi-Waschi-Frauenkram ist. (Btw. Bei meiner ersten Yoga-Stunde war ich so kaputt und hab so geschwitzt, als sei ich den Mount Ventoux hochgefahren.)

 

Bring Dich in diesem Monat mal richtig in Form und ab 10° im Plusbereich fährt es sich draußen auch für Nicht-Sportler schon angenehm. Grundsätzlich gilt die allgemeine Weisheit: Je früher Du im Winter schon beginnst, desto besser wirst Du im Sommer sein!  Wer bereits im November, Dezember und Januar so trainiert hat, sollte jetzt das Pensum deutlich steigern können und eine ordentliche „Schippe“ draufpacken.

Wenn man als Anfänger oder besser Einsteiger / Neustarter, dann in zwei bis drei Wochen merkt, dass es schon Fortschritte gibt und man sich fit und aktiver fühlt, kann man sich ja auch Gedanken machen, ob das alte Fahrrad noch Spaß macht oder man sich nicht doch zum Frühjahr hin mit einem neuen Fahrrad aus dem Fachhandel belohnt und sich neue Ziele setzt.

Macht den Februar zum Power-Monat. Er ist motivierend kurz und knackig. Es lohnt sich auf jeden Fall.