Milde Radzeit – Cube Radjacke im Test

Irgendwie scheint der Winter in diesem Jahr auszubleiben. Milde Temperaturen und selten mal ein paar Tage unter Null. Eigentlich das ideale Wetter, um das Spinning abzusagen und um das Training nach draußen zu verlegen.

Cube Softshell Radjacke – Wintertraining mit richtiger Technik

Es ist ja wie überall. Technik entscheidet meistens über den Vorsprung. Was bei Smartphones, Computern oder Autos gilt, ist nicht minder auch bei Rädern zutreffend. Gerade in der kalten Jahreszeit ist gute und solide Technik notwendig, wenn man seine Trainingskilometer oder gar Rennen im Freien abspulen will.

Da der Winter hier im Norden offensichtlich ausbleibt, habe ich kurzerhand beschlossen, die Muckibude nicht länger mit meiner Anwesenheit zu belästigen und das Spinning auch gleich abzusagen. Bei Temperaturen zwischen 5 und 15 Grad im Februar kann man gut auf die heimischen Pisten gehen. Da der Schnee und Eis wegbleibt, ist auch wenig bis gar kein Split und Salz auf der Straße. Ideale Bedingungen also.

Die Erfahrung aus dem vergangenen Jahr zeigte aber, dass LongSleeve und SweatShirt unterm oder auch überm Trikot nicht gerade der Hit sind.

Dem Stahlrenner wurden bei der Gelegenheit zwei Schwalbe Cyclocross Speed Skin in 35er Breite spendiert. Auf den Fulcrum 7-Felgen sieht das noch ganz passabel aus und die Decken sind nicht so empfindlich gegenüber Split und Geäst auf den Wegen wie die ZX Highspeed-Decken im Sommer.

Da gerade auch ein Geburtstag anstand und Gutscheine in Massen eingetroffen sind, schaute ich mal beim örtlichen Radladen vorbei und wurde glatt fündig. Eigentlich war ich ja auf der Suche nach einer neuen warmen langen Hose für das Outdoor-Training, doch das Trainingsjäckchen von Cube gefiel mir auf Anhieb.

Cube Radjacke Softshell in Milde Radzeit - Cube Radjacke im Test
Softshell Radjacke von Cube

Winddicht, enganliegend. atmumgsaktiv, im Rückenteil sehr tief ziehend, warm mit verstärktem Stoff an den Ellenbogen und verschiedene verschließbare Taschen. Leider auch mit sattem Preis. Es beweist sich aber auch wieder einmal, dass Rennrad-Sport nicht wirklich preiswert ist. Ganze 139,-Euro rief der Freundliche dafür auf. Es ist halt gerade Saison dafür. Doch was muss dass muss und die erste Ausfahrt mit dem Teil überzeugte dann schließlich endgültig. Ein Top-Teil für das Wintertraining.

Bestes Feature sind die Zips unter den Armen, die man zur Belüftung öffnen kann.

Während der ersten Ausfahrten mit „Jäckchen“ musste noch etwas mit dem „Drunter“ experimentiert werden, denn je nach Stecke, Temperatur und Form will man die Transpiration ja auch irgendwie unter Kontrolle bekommen. Der Winterpullihat jedenfalls somit für das Training ausgedient. Auch gut.

Grundsätzlich kann man jedem, der sich halbwegs intensiv mit Radsport beschäftigt, nur empfehlen, auf die richtige Technik nicht nur am Rad, sondern auch an der Kleidung zu achten. Comfort ist hier für die optimale Leistungsentfaltung genauso wichtig wie die Luft auf den Reifen.

Mal sehen, wie lange das neue Teilchen so hält.

Verjackte Grüße

//O.F.