Mit dem Fahrrad nach China

Es gibt schon Projekte von Radlern, die sind genauso wahnwitzig wie interessant. So auch die Tour, die sich Thomas aus Gnoien auferlegt hat. Er will über 12.000km in 6 Monaten auf einem Trekkingbike verbringen um in China auf der großen Mauer zu stehen. Mehr von dieser Tour erfahrt Ihr in diesem Artikel.

Von Gnoien nach China auf dem Rad

Während sich manch einer von uns selbst vor einer 50km-Tour die Frage stellt, ob man es macht oder ob das RTF beim angesagten Regenwetter am Wochenende wirklich sinnvoll ist, gibt es durchaus auch Radler, die das alles etwas anders sehen. Für manche ist das Rad förmlich wie angewachsen und es gibt kaum einen Weg, der nicht mit dem Rad durchgeführt wird. Und manch einer macht dann auch eine Tour, von der jeder, der davon hört nur sagt: „Verrückt!“ oder „Respekt!“.

So geht es auch Thomas Schröder aus Gnoien gerade, denn der Familienvater hat sich ein ziemlich weit entferntes Ziel gesetzt, welches es mit dem Rad zu erreichen gilt. China.

Schon der Name des großen unbekannten Landes läßt einem etwas Ehrfurcht aufkommen. China. In der globalisierten Welt gleich um die Ecke und doch ziemlich weit weg.

Wie verrückt muss man eigentlich sein, so einen Trip auf sich zu nehmen? Gar nicht so verrückt. Wir glauben ja, dass so ziemlich jeder, der halbwegs aktiv und regelmäßig Touren fährt, auch von so einer Tour träumt. Irgendwo hin, ganz weit und nur auf dem Rad. Doch nur die wenigsten können so eine Idee auch umsetzen.

Logo Tour in Mit dem Fahrrad nach China

Am Sonntag um 9:00 Uhr soll die große Verabschiedung in Gnoien auf dem Marktplatz starten und um 9:30 Uhr rollen seine Räder dann gen…. tja, dahin wo noch eine große Mauer steht. Durch 8 Länder, über Berge, unwirtliche Landstriche und unglaubliche 12.000 Kilometer in gut 5 Monaten. Das alles auf einem Patria Terra Trekking-Rad mit Ledersattel. Die Visa sind fast alle da und die elektronischen Begleiter geladen. Im Prinzip kann es losgehen. Wird es auch. Am Sonntag.

Etwas mehr sponsorship für die Reisekasse wäre vielleicht noch wünschenswert. Vielleicht findet sich ja noch hier und da jemand, der das Projekt unterstützen möchte.

Die Fanpage von Thomas und seiner Aktion G9toBeijing findet Ihr hier.

Wir wünschen eine recht pannenfreie Fahrt, Rückenwind und viel Spaß. Natürlich behalten wir Thomas auch auf dieser Seite im Auge.

Viel Glück!