Projekt Veggie – 30 Tage danach

Mehr Leistung durch eine gesündere Ernährung. Eine Aussage, die eigentlich mehr als logisch ist oder sein müsste. Mit dem Jahresanfang standen ein paar Pläne auf dem Zettel, deren Erfüllung etwas dauert. Beispielsweise das Projekt „Veggie“. Was nach 30 Tagen daraus geworden ist, erfahrt Ihr in diesem Artikel.

Projekt Veggie – Teil 2 – 30 Tage danach

Ok. Der Januar ist geschafft. Doch was ist daran wirklich geschafft?

Mit dem Veggie-Projekt geht es voran, doch nicht ganz so schnell, wie eigentlich gewünscht oder erwartet. Verstöße gegen die eigenen Regeln? Und wie. Aber nicht aus Hunger oder Apetit, sondern vielmehr aus purer Gewohnheit. Salami-Pizza, Nudeln mit Fleischsauce, Wurst auf’s Brot, McRib & Co. – aua. Da stimmt noch einiges an der inneren Einstellung nicht.

Ganz so einfach ist es dann mit einer großen Family im Hintergrund dann doch nicht. Der Essenplan geht eher nach Kinderwunsch und einen eigenen Ernährungsplan, der eigentlich dringend gebraucht würde, gibt es nicht. Es gibt halt keine „Extrawurst“ und mitmachen wollte auch niemand.

Inzwischen sind allerdings die kleinen „Vergehen“ eher auch als harmlos zu betrachten. Wen kümmert’s eigentlich, wenn man in der Anfangszeit einmal in der Woche auch Wurst auf dem Brot hat oder man sich dann doch den Teller Bolognese gönnt?

Es beginnt letztlich mit der Erkenntnis, etwas  bewußter zu essen und zu trinken. Auf grobes Fleisch und vor allem auf Gehacktes zu verzichten, Wurst zu vermeiden und das Brot mal mit Tomaten und Zwiebeln zu garnieren. Der Verzehr von Milchprodukten sollte etwas reduziert werden und sonstige Schlechtigkeiten in Punkto Ernährung ebenso reduziert werden. Im Grunde ist es immer der Verzicht bzw. in der Anfangszeit vorerst nur die Reduzierung,  tierischer Fette. Nicht mehr und nicht weniger.

Das Projekt soll mich selbst ja auch langfristig eher in die vegetarische und definitiv nicht in die vegane Küche bringen. Ganz so krass will ich das dann doch nicht haben. Letztlich lasse ich mir die Grillwurst und das Steak im Sommer bis jetzt jedenfalls noch nicht verleiden. Abgesehen davon sagte jemand mal, „dass Kraft nur durch Fleisch kommt“ und letztlich heißt es auch Holzfällersteak und nicht Kaninchengras.

Netterweise gab es in den letzten vier Wochen gefühlt deutlich mehr Obst und Fisch. Letzterer natürlich in Stäbchenform, da die Kids ihn auch in anderer Form nicht akzeptieren und eher nicht essen würden. Womit wir wieder bei der Extrawurst wären. Gibt’s eben nicht.

Inzwischen habe ich auch schon fast das Gefühl, einen gewissen Sättigungsgrad zu erreichen, wenn ich nach halbwegs nachkochbaren Rezepten suche. Es gibt ja tausend und eine Möglichkeit, sich lecker vegetarisch zu ernähren und vor allem dabei auch satt zu werden.

Bis jetzt bin ich ganz zufrieden und gespannt, wie sich diese Art der Ernährung auf den Power-Februar auswirkt. Diesen Monat gibt es nochmal richtig Schmott auf den Rollentrainer, damit die alte UltremoZX-Decke dann endgültig entsorgt werden kann.

Bleiben wir dran. Projekt Veggie läuft. Mehr dann dazu dann Anfang März wieder hier.