Stealth-eBikes

B-52 und F-37 – zwei Begriffe für Flugzeuge der US-Armee, die das Radarsystem durch spezielle Oberflächenformen umgehen können. Aber was bei Flugzeugen bewährt ist, muss bei Fahrrädern nicht schlecht sein. Besonders, wenn man solch krasse Bikes baut, wie die Firma stealthelectricbikes aus den USA.

Stealth Bikes – Unterm Radar gefahren

Glaubt man den Veröffentlichungen in der Fachpresse und in sonstigen Medien, erreichte der Einzelhandel im Land den größten Umsatzanteil im Jahr 2015 durch E-Bikes. So ganz glaube ich das persönlich ja nicht, doch die Anzahl der E-Bikes wächst sichtbar auf den Straßen.

Wenn die Amerikaner allerdings irgendetwas bauen, wird in der Regel immer gleich maßlos übertrieben und verbessert, getuned und bis auf das erträgliche Maximum aufgewertet. So wie die stealthelectricbikes.

B-52-2-1000x678 in Stealth-eBikesDie Optik zeigt es schon: Vorsicht! Tiefflieger! Da steckt mehr Kraft drin, als selbst der geübte Mountainbiker vertragen könnte. Nur zwei Zahlen:

Maximale Wattleistung – 5200 !!!

High-Speed – 80 km/h !!!!

Das Teil ist eher ein E-Mofa als Fahrrad. Natürlich fordern die Leistungsdaten beim Gewicht Tribut. 1,5kwh in einer Batterie wiegen entsprechend und auch der Antrieb, der auf den Straßen mit 9 Gangstufen fast jeden PKW an der Ampel stehen lassen kann, wiegt entsprechend. Somit kommen für die Gesamtkonstruktion etwa 50kg auf die Waage. Doch die Power macht es wieder wett! Anstiege werden zu Abfahrten und im Grunde gibt es bei dieser Leistung kaum noch Hindernisse. Es gehört schon einiges dazu, so ein Bike zu beherrschen. Motocross-Fans kommen bei dem Teil aber voll auf ihre Kosten. Damit man den Speed auch wieder ordentlich verzögern kann, wird übrigens mit einer sehr hochwertigen Magura-Anlage gebremst.

Das US-Magazin Gizmag hatte das Bike für eine kurze Review:

Alle Teile sind extrem hochwertig verarbeitet und die Optik den Kanten des B52-Bombers angepasst. Wie man sehen kann, sind auch sportliche Trails möglich.

Preislich liegt das Teil jenseits von Gut und Böse. Einen gebrauchten Kleinwagen als Gegenwert darf man schon hinblättern. Wer es genau wissen will, kann sich vertrauensvoll an die  Stealth Electric Bikes Deutschland GmbH in Iggensbach wenden. Am schnellsten dürfte es via Telefon gehen. Mehr Infos und jede Menge cooler Bilder der Stealthelectricbikes gibt’s auf deren Facebook-Seite. Die Kontaktdaten dazu natürlich auch.

In der Bewegtbild-Tube gibt es bereits zahlreiche Videos zu diesen Bikes von Benutzern aus aller Welt. Bei vielen kann man deutlich sehen, dass sie von der schieren Kraft des Motors doch überrascht sind.

Wer den kompletten Hangar mal sehen will, sollte http://www.stealthelectricbikes.com einen Besuch abstatten.

Tja, es zeigt sich mal wieder: Es gibt Dinge, die braucht man nicht zwingend. Aber schön wär’s doch.